++ Feuerwehr Gnarrenburg ++ |
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Aktuelle Pressemitteilung |
| Pressemitteilung 20110916 |
Aktuelle Meldungen aus dem Jahr 2011
Feuerwehren üben den Ernstfall
Beim
„Großbrand“ im Karlshöfener Gewerbegebiet waren alle
Wehren der Gemeinde Gnarrenburg gefordert
Karlshöfen. Freitagabend: Noch einmal den herrlichen Spätsommerabend genießen oder eine Wurst auf den Grill legen und sich auf das Wochenende einstimmen. Für die Feuerwehrleute aus der Einheitsgemeinde Gnarrenburg war das nicht der Fall, sie waren im Einsatz. Ort des Einsatzgeschehens war das Gewerbegebiet in Karlshöfen. Dort brannte die Firma Max Meyer und aufgrund des Funkfluges brannten zusätzlich die Mieten bei der Zentralen-Kompostierungs-Anlage (Zeko).
Zur Erleichterung stellten die Feuerwehrkameraden beim Eintreffen fest, dass es sich bei der Alarmierung um eine Übung handelte, an der alle elf Wehren der Gemeinde beteiligt waren. Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann wollte mit der Übung vor allem das Zusammenwirken der Ortswehren in einem größeren Verband, den Zügen, auf den Prüfstand stellen. Wichtig dabei ist, dass sich in den Zügen ein Zugführer findet, der das „Heft in die Hand nimmt“.
Neben dem Zusammenwirken der Züge sollte auch die Arbeit der Örtlichen
Einsatzleitung (ÖEL) geübt werden. Zur Einsatzleitung, die das
Brandgeschehen organisiert, gehören Kameradinnen und Kameraden aus
allen Wehren der Gemeinde. „Hier wird koordiniert, es laufen praktisch
alle Fäden in eine Hand“, erklärt Frank Lemmermann. Kreisbrandmeister
Jürgen Lemmermann, sein Stellvertreter Dieter Hunold und
Abschnittsleiter Hans-Jürgen Behnken verfolgten interessiert die Übung.
Die angenommene Lage: Nachdem der Geschäftsinhaber der Firma Max Meyer,
einen Notruf abgesetzt hatte, alarmierte die Einsatzleitstelle in Zeven
die Ortfeuerwehren aus Karlshöfen, Glinstedt, Findorf und Gnarrenburg.
Bei der Firma Meyer war es im Bereich der CNC-Fräse aufgrund eines
Defektes zu einer Staubexplosion im Gebäude gekommen. Zudem
breitete
sich das Feuer schnell aus und es verletzten sich einige Mitarbeiter so
schwer, dass sie das Gebäude aus eigener Kraft nicht mehr verlassen
konnten.
Neben dem Löschen des Brandes, das das Verlegen von Schläuchen über lange Strecken erforderte, waren die Atemschutzträger bei der Menschenrettung gefordert. Zusätzlich galt es die Nachbargebäude, wie die Firma Burmester Bedachung, vor Funkenflug zu schützen. Mitarbeiter der Firma Remondis meldeten unterdessen, dass die Kompostmieten aufgrund des Funkenfluges in Brand geraten seien und das Gebäude zudem stark gefährdet sei.
Dies löste eine zweite und dritte Alarmierung aus. Die Wehren aus Fahrendorf, Klenkendorf, Langenhausen und Augustendorf bekamen den Auftrag sich beim Sammelplatz „Brillantleuchten“ einzufinden. Zum Sammelplatz bei „REWE“ wurden die Wehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor und Brillit beordert. Beide Züge hatten zunächst die Aufgabe einen Einsatzleiter zu bestimmen. Während ihres Einsatzes bei der Zeko, galt es erneut Schlauchleitungen über eine lange Wegstrecke zu verlegen, um dann das Feuer der Kompost-Mieten zu löschen. Dabei stellte sich zuvor das Problem, wie kommt die Feuerwehr auf das verschlossene Gelände. Die Lösung: Über Funk musste der Schlüssel über die ÖEL angefordert werden, um den Brand löschen zu können. „Wir haben das Zusammenwirken von Zügen das erste Mal geübt, dafür war es in Ordnung“, zeigte sich Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann bei der Manöverkritik zufrieden mit dem Verlauf der Übung, an der rund 150 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden beteiligt waren. Der Brandmeister weiter: „Sicher hat es an einigen Stellen „gehakt“, aber dafür üben wir ja auch.“ (es)
Text und Fotos: Erich Schröder – Bremervörder Zeitung
Karlshöfen. Freitagabend: Noch einmal den herrlichen Spätsommerabend genießen oder eine Wurst auf den Grill legen und sich auf das Wochenende einstimmen. Für die Feuerwehrleute aus der Einheitsgemeinde Gnarrenburg war das nicht der Fall, sie waren im Einsatz. Ort des Einsatzgeschehens war das Gewerbegebiet in Karlshöfen. Dort brannte die Firma Max Meyer und aufgrund des Funkfluges brannten zusätzlich die Mieten bei der Zentralen-Kompostierungs-Anlage (Zeko).
Zur Erleichterung stellten die Feuerwehrkameraden beim Eintreffen fest, dass es sich bei der Alarmierung um eine Übung handelte, an der alle elf Wehren der Gemeinde beteiligt waren. Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann wollte mit der Übung vor allem das Zusammenwirken der Ortswehren in einem größeren Verband, den Zügen, auf den Prüfstand stellen. Wichtig dabei ist, dass sich in den Zügen ein Zugführer findet, der das „Heft in die Hand nimmt“.
Neben dem Löschen des Brandes, das das Verlegen von Schläuchen über lange Strecken erforderte, waren die Atemschutzträger bei der Menschenrettung gefordert. Zusätzlich galt es die Nachbargebäude, wie die Firma Burmester Bedachung, vor Funkenflug zu schützen. Mitarbeiter der Firma Remondis meldeten unterdessen, dass die Kompostmieten aufgrund des Funkenfluges in Brand geraten seien und das Gebäude zudem stark gefährdet sei.
Dies löste eine zweite und dritte Alarmierung aus. Die Wehren aus Fahrendorf, Klenkendorf, Langenhausen und Augustendorf bekamen den Auftrag sich beim Sammelplatz „Brillantleuchten“ einzufinden. Zum Sammelplatz bei „REWE“ wurden die Wehren aus Kuhstedt, Kuhstedtermoor und Brillit beordert. Beide Züge hatten zunächst die Aufgabe einen Einsatzleiter zu bestimmen. Während ihres Einsatzes bei der Zeko, galt es erneut Schlauchleitungen über eine lange Wegstrecke zu verlegen, um dann das Feuer der Kompost-Mieten zu löschen. Dabei stellte sich zuvor das Problem, wie kommt die Feuerwehr auf das verschlossene Gelände. Die Lösung: Über Funk musste der Schlüssel über die ÖEL angefordert werden, um den Brand löschen zu können. „Wir haben das Zusammenwirken von Zügen das erste Mal geübt, dafür war es in Ordnung“, zeigte sich Gemeindebrandmeister Frank Lemmermann bei der Manöverkritik zufrieden mit dem Verlauf der Übung, an der rund 150 Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden beteiligt waren. Der Brandmeister weiter: „Sicher hat es an einigen Stellen „gehakt“, aber dafür üben wir ja auch.“ (es)
Text und Fotos: Erich Schröder – Bremervörder Zeitung