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Die Ausrüstung der Ortsfeuerwehr Gnarrenburg

Die Feuerwehrfahrzeuge

Der Ortsfeuerwehr stehen ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25, Baujahr 2003, ein Löschgruppenfahrzeug LF8, Baujahr 1982 sowie ein Schlauch-, Ölabwehr- und Versorgungsanhänger zur Verfügung. Außerdem sind bei der Feuerwehr Gnarrenburg ein kreiseigener Rüstwagen RW1, Baujahr 1987 und ein von der gesamten Gemeindefeuerwehr eingesetzter Einsatzleitwagen, Baujahr 1998 stationiert.

 

Das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25

Im Jahre 2003 wurde ein neues Tanklöschfahrzeug mit einem Aufbau der Firma IVECO in Dienst gestellt. Das Vorgängerfahrzeug konnte damit nach 34 Jahren treuer Dienste endlich in den Ruhestand geschickt werden. Mit dem neuen, auf dem technisch aktuellen Stand befindlichen Fahrzeug, können neben der Brandbekämpfung nun auch Rettungsaufgaben und die technische Hilfeleistung, z.B. bei einem PKW - Unfall wahrgenommen werden.

Es ist mit 2500 Liter Wasser, Schaummittel, Wasserwerfer, Atemschutzgeräten, Lichtmast, Kettensägen, hydraulischem Rettungsgerät, usw. ausgerüstet. Die eingebaute Pumpe kann rund 3000 Liter Wasser pro Minute mit einem Druck von 8 bar an die Strahlrohre abgeben. 

 

 

Das Löschgruppenfahrzeug LF8

Das LF 8 wurde 1983 in Dienst gestellt und ist das derzeit älteste Einsatzfahrzeug der Ortsfeuerwehr. Nur die Anhänger sind noch älter. Die angebaute Frontpumpe leistet 800 Liter pro Minute. Eine weitere tragbare Pumpe (Tragkraftspritze TS 8/8) kann ebenfalls rund 800 Liter pro Minute an Wasser abgeben. Neben Geräten zur Brandbekämpfung hat auch dieses Fahrzeug Atemschutzgeräte an Bord. Außerdem sind hier mehr als 600 Meter B - Schlauch und 350 Meter
C - Schlauch vorhanden. Besetzt wird es mit insgesamt 9 Feuerwehrleuten.

 

 

 

 

Der Rüstwagen RW1

Vom Landkreis Rotenburg wurde der Ortsfeuerwehr Gnarrenburg, aufgrund der hohen Unfallzahlen in der Gemeinde, ein Rüstwagen zur Verfügung gestellt. Es wird aber auch zu Einsätzen außerhalb des Gemeindegebietes gerufen.

Der RW1 wird bei Unfällen mit eingeklemmten Personen und sonstigen Hilfeleistungen eingesetzt. Er hat umfangreiches Rettungsgerät an Bord, hydraulische Stempel, Hebekissen, eine starke Seilwinde, Trenngeräte, Kettensägen, Beleuchtungsgerät, usw.

 

 

 

 

Der Einsatzleitwagen ELW1

Der ELW 1 dient als mobile Kommandozentrale in der Gemeindefeuerwehr. Zur Normbeladung gehören umfangreiche Kommunikationsmittel wie verschiedene Funkgeräte, Mobiltelefon und ein Notebook mit Karten- und Einsatzplänen. Von hier können die Führungskräfte das Einsatzgeschehen leiten und koordinieren. Der ELW 1 wurde 1998 in Betrieb gestellt.

 

 

 

 

 

 

Der Schlauchanhänger

Vom LF 8 wird bedarfsweise ein Schlauchanhänger zu Einsätzen mitgeführt. Zur Beladung gehören neben zusätzlichem Schlauchmaterial (rund 300 Meter B-Schlauch und 150 Meter C-Schlauch) ein Standrohr zur Wasserentnahme aus unterirdischen Hydranten und ein Verteiler.

 

 

 

 


 

Der Ölabwehranhänger

Ein Anhänger zur Ölschadenbekämpfung wird, wie der Name schon sagt, bei Ölunfällen eingesetzt. Er wird vom Rüstwagen oder dem LF 8 gezogen. Mit Bindemitteln können Ölspuren abgestreut und umweltfreundlich entsorgt werden. Bei Gewässerverunreinigungen kommen zusätzlich schwimmende Ölsperren zum Einsatz. Außerdem können mit aufblasbaren Dichtkissen unterschiedlichster Form und Größe Straßeneinläufe, Gullys und Gräben abgedichtet werden. So wird die Ausbreitung von Verunreinigungen wirksam eingedämmt.

 

 

 

 

Der Versorgungsanhänger

Mit dem Versorgungsanhänger werden Schläuche und Gerätschaften sowie allgemeine Versorgungsmaterialien transportiert.