Fahrendorf.Die Bewohner eines Einfamilienhauses bemerkten am frühen Morgen des 06.09.2026 ein Piepen in Ihrem Wohnhaus. Nach kurzer Suche stellte sich heraus, dass dieses Piepen vom CO-Melder ausging, welcher vor dem Heizungsraum montiert war. Die Bewohner verließen darauf umgehend das Gebäude und alarmierten die Feuerwehr.
Die Feuerwehr nahm vor Ort mehrere Messungen vor, bei denen eine leicht erhöhte Konzentration von Kohlenstoffmonoxid mit den Messgeräten festgestellt wurde. Eine Ursache hierfür konnte jedoch trotz intensiver Suche nicht gefunden werden.
Das Gebäude wurde daraufhin belüftet und weitere Messungen vorgenommen, diese blieben jedoch ohne Befund. Auch der hinzugerufene Energieversorger, sowie der Schornsteinfeger konnten keine Ursache ausfindig machen und nach den Belüftungsmaßnahmen auch keine erhöhten Messwerte mehr feststellen. Aufgrund des Alters des CO-Melders wurde ein Austausch des Gerätes empfohlen, da dieser Melder auf eine Lebensdauer von ca. 10 Jahren ausgelegt war.
Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Bewohner übergeben und die Feuerwehr konnte nach ca. anderthalb Stunden wieder einrücken.
Zur Info.:
Kohlenstoffmonoxid ist ein giftiges Gas, welches unsichtbar, geruchs- und geschmackslos ist. Es entsteht bei unvollständigen Verbrennungen von z.B. Gas, Öl, Holz oder Kohle.
Es wird empfohlen in Räumen mit Feuerstätten, wie Kaminöfen, Gasthermen, Pelletheizungen o.ä. einen solchen Melder zu montieren.
Text: Andre Wilshusen (Mitglied & Pressearbeit Ortsfeuerwehr Fahrendorf)
Verantwortlich für die Veröffentlichung:
Claas Gerken – Stellvertretender Pressesprecher Freiwillige Feuerwehr Gnarrenburg
