Die Ortsfeuerwehren Findorf und Kuhstedtermoor führen erneut zusammen einen praktischen Dienst durch

Wasserförderung über lange Wegstrecke und Atemschutznotfall wurden trainiert

Bereits am 25.09.26 führten die beiden Ortsfeuerwehren ( Ofw ) Findorf und Kuhstedtermoor einen gemeinsamen Dienst durch. Das wurde in der Vergangenheit schon öfter so durchgeführt und immer gut angenommen, was die Beteiligung zeigt. Übungsobjekt war diesmal der Schießstand in Kuhstedtermoor. Gegen 19:15 Uhr wurde die Einsatzmeldung an die Ofw Findorf über Funk rausgegeben und kurze Zeit später traf diese am Objekt ein. Währenddessen war bereits die Ofw Kuhstedtermoor dabei, sich in Sachen Atemschutz für einen Innenangriff auszurüsten, sowie diverse Ausrüstungsgegenstände für einen sogenannten Atemschutznotfall bereitzulegen. Die Ofw Findorf baute zeitgleich eine Wasserversorgung von einem ca. 300 m entfernten Löschwasserbrunnen auf und stellte somit die Löschwasserversorgung für den Innenangriff und begann parallel damit, einen Gastank zu kühlen, der nur knapp 5 m vom „Brandobjekt“ entfernt stand und in Gefahr war. Nach kurzer Zeit im Innenangriff, meldete ein Atemschutztrupp über die sogenannte „Mayday Meldung“ einen Atemschutznotfall, sprich ein Trupp ( 2 Personen ) bzw. ein Truppmitglied hatte einen medizinischen Notfall, einen Unfall z. B. ein Bein eingeklemmt oder ähnliches war passiert und brauchte dringend Hilfe. Nur einige Sekunden später gingen 4 Atemschutzgeräteträger mit Schleifkorbtrage, Wärmebildkamera, Atemschutznotfalltasche und Strahlrohr mit Schlauchleitung zum Eigenschutz in das Gebäude vor. Nach kurzer Suche mit der Wärmebildkamera, wurde der „verunfallte Trupp“ gefunden und der „verunglückte Kamerad“ in die Schleifkorbtrage gelegt, angegurtet und mit vereinten Kräften, sicher aus dem Gebäude zur weiteren Versorgung gebracht.

 Das war einer der ersten Übungsdienste der neu gegründeten Atemschutz-Notfall-trainierten-Staffel ( ANtS ) aus Kuhstedtermoor, die in Zukunft bei größeren Einsätzen mit Atemschutz im gesamten Gemeindegebiet dazu alarmiert werden soll, um bei eventuellen Atemschutznotfällen Hilfe zu leisten und die Verunglückten zu retten. Offiziell ist dies aber noch nicht der Fall, da die Ausbildung der Staffel noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Am Ende des Dienstes, waren alle Anwesenden mit dem Verlauf sehr zufrieden und es wurden noch die neuen Ausrüstungsgegenstände wie Schleifkorbtrage, Wärmebildkamera, Atemschutznotfalltasche und Bewegungslosmelder vorgestellt und ausprobiert, ein voller Erfolg also.