Waldbrand greift auf nahegelegene Scheune über – Übungseinsatz für die Jugendfeuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg

Klenkendorf. Ein gemeldeter Waldbrand, der sich auf eine nahegelegene Scheune ausbreitete, zahlreiche Verletzte und ein unübersichtliches Gelände. Für die Jugendfeuerwehren aus Klenkendorf, Kuhstedt, Gnarrenburg und Karlshöfen bedeutete diese Lage viel Arbeit.

Zum Glück handelte es sich hierbei nur um eine groß angelegte Übung der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Gnarrenburg. Ausgearbeitet und vorbereitet wurde das Szenario in diesem Jahr von der Ortsfeuerwehr Klenkendorf.

Unterstützung erhielten die Jugendlichen von den Kinderfeuerwehren aus Karlshöfen und Brillit, deren Mitglieder in die Rolle der Verletzten schlüpften.

Eine besondere Herausforderung war das unwegsame Waldgelände, in dem der Waldbrand simuliert wurde. Das Löschwasser musste sowohl aus Hydranten als auch aus einem angrenzenden Graben gefördert werden. Für zusätzliche Realität sorgte eine Nebelmaschine, die den Scheunenbrand darstellte. Hier war ein koordiniertes Vorgehen erforderlich, um die vermissten Personen zu finden und in Sicherheit zu bringen.

Am Ende meisterten die Nachwuchskräfte ihre Aufgabe: Alle Verletzten konnten gerettet und die Gefahren vollständig beseitigt werden.

Die Übung hat erneut gezeigt, dass die Jugendlichen bereits sehr strukturiert zusammenarbeiten und ihre Aufgaben mit großem Engagement erfüllen. Damit wird deutlich, dass in den Jugendfeuerwehren hervorragende Nachwuchseinsatzkräfte ausgebildet werden, auf die sich die Feuerwehren in Zukunft verlassen können