Geräteschuppen brennt völlig aus Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus verhindert

Einsatzort: Kuhstedt

Einsatzstichwort: F2


Alarmierte Einheiten:

FF Gnarrenburg | FF Brillit | FF Kuhstedt | FF Kuhstedtermoor | Polizei | Rettungswagen

Fahrzeuge am Einsatzort:

ELW Gnarrenburg 12-11-21
TLF Gnarrenburg 12-24-21
LF Gnarrenburg 12-45-21
TSF Brillit 12-40-24
TSF Kuhstedt 12-40-27
StLF Kuhstedt 12-42-27
TSF Kuhstedtermoor 12-40-35

Gnarrenburg ™. Mit einer weithin sichtbaren schwarzen Rauchentwicklung und meterhohen Flammen brannte in den Abendstunden des 28. Juli 2020 in der Kuhstedter Schmiedackerstraße ein zirka 4 mal 4 Meter großer Geräteschuppen. Besonders brenzlig, nur wenige Meter davon entfernt steht ein Wohnhaus. Bereits auf der Anfahrt zur Einsatzstelle erfolgten über Funk erste Befehle und Aufträge sowie die Zuteilung der verschiedenen Wasserentnahmestellen an die alarmierten Einsatzkräfte, die neben der Polizei und dem Rettungsdienst aus den Ortsfeuerwehren
Kuhstedt, Kuhstedtermoor, Brillit und Gnarrenburg zum Einsatzort eilten. Eine Praxis, die viel Zeit vor Ort erspart.
Nach dem Eintreffen der Feuerwehr wurde sofort eine Riegelstellung zum angrenzenden Wohnhaus aufgestellt sowie die Brandbekämpfung mit mehreren Rohren und Feuerwehrleuten unter Atemschutz durchgeführt. Ein Nachbar begann noch vor der Feuerwehr mit ersten Löschversuchen mit einem Gartenschlauch. Nur durch das schnelle Agieren der Einsatzkräfte konnte ein Flammenüberschlag auf das Einfamilienhaus und damit ein weitaus größerer Schaden verhindert werden. Im Anschluss wurde zur Sicherheit noch Löschschaum eingesetzt, um ein eventuelles Aufkeimen von Flammen zu verhindert. Das Wohnhaus wurde durch einen Atemschutztrupp kontrolliert, gelüftet und im Anschluss an die Bewohner übergeben, die zwischenzeitlich rettungsdienstlich untersucht wurden sind. Glücklicherweise wurde bei dem Brand niemand verletzt. Für die Dauer des Einsatzes musste die Schmiedackerstraße und vorübergehend auch die Bundesstraße 74 vollgesperrt werden. Nach einer Stunde war der Brand gelöscht und die rund 60 Feuerwehrleute konnten “Rückfahrt” melden.

Text & Fotos: Timm Meyer – Pressesprecher Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg

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