Brennender Wäschetrockner schnell gelöscht

Alarmierte Einheiten

  • Gnarrenburg
  • Brillit
  • Langenhausen
  • Polizei
  • Rettungswagen

Fahrzeuge am Einsatzort

  • ELW
  • TLF
  • LF

Gnarrenburg. ​Ein brennender Wäschetrockner sorgte am 1. Juli 2019 gegen 14:45 Uhr für einen Großeinsatz der Feuerwehr in Barkhausen.

Aus unbekannter Ursache ist ein Trockner im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses in Brand geraten. Nur kurze Zeit nach dem Notruf eilten Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Gnarrenburg, Brillit und Langenhausen sowie des Rettungsdienstes und der Polizei zur Einsatzstelle. Noch vor dessen Eintreffen wurde das Elektrogerät von den Bewohnern nach draußen getragen und abgelöscht.

Nur durch dieses beherzte Eingreifen konnte ein Übergreifen der Flammen auf den gesamten Raum verhindert werden. Die Räumlichkeiten wurden durch einen Atemschutztrupp mit Hilfe einer Wärmebildkamera auf Glutnester untersucht und im Anschluss mit einem Hochleistungslüfter rauchfrei gemacht.

Die Feuerwehr informiert:
Eine besonders hohe Anzahl von Bränden in privaten Haushalten wird durch Elektrizität verursacht. Ganz oben auf der Liste der Brandursachen stehen dabei Wäschetrockner. Von außen kann man einem Trockner nicht ansehen, ob die Kontakte und Elektronik im Inneren in Ordnung sind.

Hinweise:

  • Nicht das Haus verlassen, wenn der Wäschetrockner läuft.
  • Den Wäschetrockner nicht über Nacht laufen lassen und schlafen gehen.
  • Rauchwarnmelder in der Nähe des Elektrogerätes installieren. Nur so kann ein Brand schnell erkannt und Schlimmeres verhindert werden.
  • Das Flusensieb regelmäßig reinigen. Ist es verstopft, staut sich die Wärme und die Brandgefahr steigt.

Text: Timm Meyer – Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg