Erneut Schlimmeres verhindert

Einsatzort: Glinstedt

Einsatzstichwort: F2


Alarmierte Einheiten:

Gnarrenburg | Augustendorf | Glinstedt | Karlshöfen | Polizei | Rettungswagen

Fahrzeuge am Einsatzort:

ELW Gnarrenburg 12-11-21
TLF Gnarrenburg 12-24-21
LF Gnarrenburg 12-45-21
RW Gnarrenburg 12-51-21
TSF Augustendorf 12-40-23
TSF Glinstedt 12-40-34
TLF Karlshöfen 12-20-31
LF Karlshöfen 12-45-31

Glinstedt: Traktor brennt zwischen zwei Gebäuden

Glinstedt. Bei einem Feuer auf dem Betriebsgelände der Glinstedter Firma Landtechnik Mehrtens ist gestern hoher Sachschaden entstanden. Gegen 15.30 Uhr gerät aus ungeklärter Ursache auf dem Unternehmensgelände in der Falkenbergstraße ein Traktor in Brand. Die Flammen schlagen aus dem Fahrzeug und drohen auf zwei Gebäude überzuspringen, die sich nur wenige Meter neben dem Brandherd befinden. Doch wie schon beim Schuppenbrand am 2. Mai in der Wiesenstraße (BZ berichtete) können die Gnarrenburger Wehren wieder Schlimmeres verhindern: Nach einer halben Stunde ist der Brand unter Kontrolle, auch wenn das Fahrzeug nicht mehr zu retten ist: Als die ersten Einsatzkräfte der Wehren aus Glinstedt, Gnarrenburg, Augustendorf und Karlshöfen eintreffen, steht der Traktor komplett in Flammen. Eine tiefschwarze Rauchsäule ist sogar im sieben Kilometer entfernten Gnarrenburg gut zu erkennen.

Einsatzleiter Frank Geils, stellvertretender Ortsbrandmeister in Glinstedt, setzt wegen der starken Rauchentwicklung Atemschutztrupps ein.

Die Einsatzkräfte kühlen vor allem die Werkstatt und ein weiteres Gebäude, auf dem sich eine Photovoltaikanlage befindet mit Wasser. Mit Erfolg: Beide Gebäude können gerettet werden. Dazu habe nicht nur der rasche Einsatz der Wehren beigetragen, sondern auch die günstige Windrichtung. „Der Wind drückt die Flammen des brennenden Traktors zum Glück weg von den Gebäuden“, sagt Jannis Düls, stellvertretender Sprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg. Durch die starke Hitzeentwicklung platzt jedoch eine Scheibe. Außerdem werde erst ein Sachverständiger klären können, ob wegen der Hitze auch die Photovoltaikanlage Schaden genommen habe, so Düls. Um 18.30 Uhr, nach etwa drei Stunden, ist der Einsatz, der insgesamt rund 80 Kräfte der Gnarrenburger Feuerwehren in Atem hält, beendet.

Die nachalarmierten Kräfte aus Rhade und der Bremervörder Feuerwehr, die mit Drehleiter, Tanklöschfahrzeug und zehn Kräften anrückt, müssen ebenso wenig eingreifen wie der DRK-Rettungsdienst: „Niemand ist verletzt worden“, sagt ein Sprecher der Gnarrenburger Polizei.

Quelle Text und Bild: Bremervörder Zeitung – Thomas Schmidt