Feldhäcksler zwischen Kuhstedt und Altwistedt abgebrannt

Alarmierte Einheiten

  • Gnarrenburg
  • Brillit
  • Karlshöfen
  • Kuhstedt
  • Rettungswagen

Fahrzeuge am Einsatzort

  • ELW
  • TLF
  • LF
  • RW

Kuhstedt/Altwistedt. Auf einem Feld an der Landesstraße 122 kurz hinter der Kreisgrenze zum Landkreis Cuxhaven ist am späten Montagnachmittag bei Graserntearbeiten ein Feldhäcksler aus unbekannter Ursache in Brand geraten. Trotz sofortiger Löschversuche des Fahrers mit einem auf dem Häcksler mitgeführten Feuerlöscher, konnte ein Übergreifen des Feuers auf das gesamte Fahrzeug nicht verhindert werden. Sofort eilten die Feuerwehren aus Kuhstedt, Gnarrenburg, Brillit, Karlshöfen und Holste-Hellingst zum Einsatzort. Die tiefschwarze Rauchentwicklung konnten die Feuerwehrleute schon kilometerweit während der Anfahrt am Himmel deutlich erkennen.
Da die Einsatzstelle außerhalb einer Ortschaft lag und der Feldhäcksler zu dem noch zirka 150 Meter von der Straße entfernt auf einem Feld stand, war die Wasserversorgung zunächst schwierig und nur mit Tanklöschfahrzeugen möglich. Glücklicherweise war das Feld trocken und auch für Feuerwehrfahrzeugen, die zum Teil mehr als 10 Tonnen wiegen, befahrbar. Zur weiteren Sicherstellung der Wasserversorgung mussten einzelne Feuerwehrfahrzeuge im Pendelverkehr zwischen Kuhstedt und der Einsatzstelle verkehren. Zur Unterstützung der Feuerwehr waren auch zwei mit insgesamt 31.000 Liter Wasser gefüllte Pumptankwagen mit Schleppern zum Brandherd gefahren. Während der Flächenbrand um den Feldhäcksler schnell gelöscht und ein Ausbreiten der Flammen verhindert werden konnte, war die Brandbekämpfung am Häcksler selber deutlich schwieriger. Erst durch den massiven Einsatz von Schaum konnte das Feuer in dem zweistündigen Einsatz, bei dem 60 Feuerwehrleute im Einsatz waren, vollständig gelöscht werden. Im Gegensatz zu Wasser, welches hauptsächlich einen kühlenden Löscheffekt hat, erstickt Schaum das Feuer, in dem es den Brand von der Atmosphäre abtrennt und den notwendigen Sauerstoff entfernt. Besonders gut eignet sich Löschschaum bei Flüssigkeits- und Fahrzeugbränden. Während der Löscharbeiten kam es immer wieder zu kleineren Explosionen, die von den platzenden Reifen herrührten. Im Zuge der kräftezehrenden Löscharbeiten kollabierte ein Atemschutzgeräteträger und musste von der Besatzung eines Rettungswagens medizinisch vor Ort versorgt werden.

Text: Timm Meyer – Pressesprecher der Gemeindefeuerwehr Gnarrenburg